Bild: Logo
Bildlink: Zurück zum Inhalt

Was Sie über das Ende der Glühbirne wissen sollten

Abschied auf Raten

Bild: Bequem wie ein Sofa
Strom-Vergeuder Traditionelle Glühbirne. Foto:moodboard

Für alle Bürger der Europäischen Union hat der Abschied von der klassischen Glühlampe begonnen: Anlass genug, mit ein paar Irrtümern aufzuräumen.

  • „Glühbirnen darf man nicht mehr benutzen.“
    Unfug. Wer möchte, kann weiterhin auf die Strom-Vergeuder setzen – aber eben nur noch, solange der Vorrat reicht.
  • „Der Verkauf von Glühbirnen ist jetzt verboten.“
    Falsch. Der Handel darf seine Restbestände in aller Ruhe absetzen. Nach einer Umfrage der Deutschen Umwelthilfe werden einige Ketten noch monatelang Glühbirnen führen.
  • „Davon sind schon sämtliche Birnen betroffen.“
    Nein. Das Aus kommt auf Raten. Vereinfacht erklärt, geht es nun der 100-Watt-Variante und den matten Birnen an den Kolben. In einem Jahr ist die klare 75-Watt-Birne am Ende, 2011 dann die 60-Watt-Version.
  • „Eine Energiesparlampe leuchtet irgendwie anders.“
    Das kommt auf die „Farbtemperatur“ an, die in „Kelvin“ gemessen wird. Für normale Wohnräume werden 2.700 Kelvin empfohlen. Achten Sie also beim Kauf auf das Wort „warmweiß“ – das entspricht in etwa dem gewohnten Licht.
  • „Energiesparlampen kann man leider nicht dimmen.“
    Doch, es gibt stufenlos dimmbare Sorten. Und gar Varianten, die man ohne Dimmer stufenweise dimmen kann – über den normalen Lichtschalter!
  • „Der Birnen-Hersteller ist doch eigentlich egal.“
    Vorsicht: In den Langzeit-Prüfungen der „Stiftung Warentest“ (www.test.de) gingen die besten Noten durchweg an Marken-Produkte.

Hof