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Eine Umfrage des GfK-Instituts zur Stimmung

„Das Wir-Gefühl ist intakt“

Einmal jenseits von Auftragslöchern, Umsatz- und Gewinneinbruch: Wie wirkt sie psychologisch, die tiefste Rezession der Nachkriegsgeschichte – auf der ganz persönlichen Ebene?

Dazu hat wohl jeder Berufstätige in Deutschland seine eigene Antwort parat. Doch es gibt dazu auch einen allgemein gültigen Befund. Deutschlands größtes Marktforschungsinstitut, GfK in Nürnberg, fragte vor kurzem 1.000 repräsentativ ausgewählte Berufstätige nach dem „Betriebsklima in Ihrer Firma, Organisation oder Behörde, in der Sie arbeiten“.

Das Ergebnis:

  • 23 Prozent sagten „eher gut“, weitere 43 Prozent „gut“ und 24 Prozent „sehr gut“.
  • 7 Prozent sagten „eher schlecht“, 2 Prozent „schlecht“ und 1 Prozent „sehr schlecht“.

Kaum Änderung seit Februar

„Das zeigt, dass die Krise bei der breiten Masse nicht wirklich angekommen ist“, interpretiert GfK-Marktforscher Klaus Hilbinger die Antworten. „Das Kollektivgefühl ist intakt. Und die meisten entwickeln keinen Groll auf ihren Arbeitgeber – weil sie die Verantwortung für die aktuellen Schwierigkeiten nicht bei ihrem Unternehmen sehen.“

Das Betriebsklima ist auch im Zeitverlauf stabil. Auf die Frage, wie es sich „in den letzten sechs Monaten verändert“ hat, antworten 75 Prozent: „Es ist gleich geblieben.“ Bei 9 Prozent hat es sich verbessert, bei 16 Prozent verschlechtert.

Lam