NRW-Arbeitgeberpräsident: Aufschwung erst Mitte 2010
„Der Härtetest
kommt noch“
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| Wann springt der Funke über? Gut möglich, dass es mit der NRW-Industrie erst Mitte 2010 wieder aufwärts geht. Foto: Eifrig |
Die Wirtschaftskrise trifft auch Nordrhein- Westfalen mit voller Wucht. Dabei ist das Schlimmste noch nicht überstanden.
„Wir bewegen uns zwar
langsam auf die Talsohle zu“, so Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der NRW-Arbeitgeberverbände, „aber wir werden länger darin stecken, als
wir vermutet haben.“ Er warnt: „Der Härtetest wird noch
kommen – im vierten Quartal oder im ersten Halbjahr 2010.“ Erst danach könnte
es wieder nach oben gehen. „Wenn, dann aber nur langsam.“
Bislang hätten viele Betriebe die zum Teil drastischen Rückgänge bei den Bestellungen mit dem Abbau der Arbeitszeitkonten, mit Kurzarbeit und der Verringerung von Lagerbeständen zum großen Teil aufgefangen.
An der Ausbildung
wird nicht gespart
Wenn die Krise aber länger andauert, „wird es zu einem vermehrten Stellenabbau kommen“, befürchtet der Arbeitgeber-Präsident.
Vor allem, weil das wirtschaftliche Niveau der Zeit vor der Krise so schnell nicht wieder zu erreichen sei: „Die Unternehmen werden
ihre Kapazitäten auf Dauer
der geringeren Auslastung anpassen müssen.“
Einen Lichtblick gibt es
aber, so Maier-Hunke: „Die Betriebe haben ihre Ausbildungskapazitäten nicht
verringert.“ Er verspricht: „Wir werden auch in Zukunft
versuchen, jedem geeigneten Bewerber eine Lehrstelle anzubieten.“
WH |