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Freizeit-Tipps für den Juli 2009

Was, wann und wo?


Bild: Ein Fest für die SinneEin Fest für die Sinne

Bengalische Feuer, Wasserfälle und unzählige Wunderkerzen verwandeln Köln am 11. Juli in ein Flammen- und Farbenmeer. Am Nachmittag startet auf der Open-Air-Bühne ein Unterhaltungsprogramm bei freiem Eintritt – diesmal am Tanzbrunnen. Gegen 22.30 Uhr wird ein Schiffskonvoi in der Altstadt von hunderttausenden Besuchern mit Lichtern begrüßt, bevor um 23.30 Uhr das größte musiksynchrone Höhenfeuerwerk Deutschlands beginnt.

Mehr Infos: www.koelner-lichter.de


Bild: Schiffsmodelle im HebewerkSchiffsmodelle im Hebewerk

Die Geschichte der Binnenschifffahrt ist Thema der Ausstellung „Schätze“ im Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop bei Recklinghausen. Präsentiert werden Pläne, historische Fachbücher, Schiffsmodelle sowie Gebrauchsgegenstände aus dem Alltag. Erstmals kann man zudem Aquarelle von Hebewerken um das Jahr 1800 sehen.

Mehr Infos: www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/


Der Niederrhein auf zwei Rädern

Kräftig in die Pedale treten können Radler beim 18. Niederrheinischen Radwandertag in Kempen am 5. Juli. Alle Startplätze des Radwandertages sind mit mindestens zwei weiteren Zielorten verbunden. So ergibt sich ein dichtes Netz von rund 60 Fahrtrouten, je zwischen 30 und 70 Kilometern lang, und einer Gesamtstrecke von etwa 2500 Kilometern.

Mehr Infos: www.niederrhein-tourismus.de


Weitere Tipps in Kürze

Köln. Zu einem bunten Spektakel für alle hat sich der Christopher Street Day in Köln entwickelt. Der Karneval im Sommer findet dieses Jahr vom 3. bis zum 5. Juli statt. Nach dem Straßenfest am Freitag und Samstag zieht am Sonntag eine große, schrille Parade durch die Innenstadt, bei der sich jedes Jahr auch viel Prominenz aus Kultur und Politik die Ehre gibt.
Infos: www.csd-cologne.de

Morsbroich. „Projects: Done“ heißt die Ausstellung der Fotografin Candida Höfer. Den Ausgangspunkt bilden 14 Projekte von Candida Höfer, welche die Fotografin in den Jahren 1968 bis 2008 erarbeitet hat. Darunter befinden sich berühmte Werkgruppen wie „Zwölf. Die Bürger von Calais“, „Zoologische Gärten“ oder „Räume“, aber auch neue Projekte wie „On Kawara“ oder die bislang völlig unbekannte Gruppe „Flipper“ aus dem Jahr 1973. In Projects: Done werden sie erstmals zu einer umfassenden Werkschau der Fotografin verdichtet.
Bis 2. August, Infos: www.museum-morsbroich.de

Bonn. Zu einem „Gipfeltreffen der Moderne“ lädt bis zum 23. August die Bundeskunsthalle ein. Am Beispiel von rund 240 Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen wird die Entwicklung vom Impressionismus bis zur Gegenwartskunst nachgezeichnet. Die Werke – unter anderem von Cézanne, van Gogh, Monet und Picasso – stammen allesamt aus dem Kunstmuseum Winterthur.
Infos: www.kah-bonn.de

Wuppertal. „Messer Gabel Enterhaken“ heißt eine Ausstellung im Von der Heydt-Museum, die bis zum 23. August zu sehen ist. Thema ist die Ressource Wasser – als knappes Gut und Wohlstandsware. Für die Schau „flutet“ Henrik Schrat in einer Installation das Museumsfoyer, in das ein Piratenschiff samt einem Seeräuber-Kosmos einbricht.
Infos: www.von-der-heydt-museum.de

Duisburg. Eine Ausstellung zu Teppichen aus der Türkei zeigt das Wilhelm Lehmbruck Museum bis zum 16. August in der Schau „Kilims a la turca“. Zu sehen sind Fotos von Fatih Kurceren und Bilder von Heike Weber. Die Ausstellung ist Teil der Duisburger Akzente, die sich dem Thema „Bosporus – Tor der Kulturen“ widmet.
Weitere Infos unter: www.duisburg.de/micro2/lehmbruck