Neue Nachfrage-Prognose für 125 deutsche Städte
Wo unsere Kinder wohnen werden
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| Spitzenplatz für Paderborn: Der westfälischen
Stadt winkt sattes Wachstum. Foto: dpa |
Klare Mehrheit fürs Betongold: Wohneigentum wird künftig
eine größere Rolle bei der Altersvorsorge spielen
das meinen laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sechs von zehn Bürgern.
Jens-Ulrich Kießling,
Präsident des Immobilienverbandes IVD, freut sich: Gerade in Krisenzeiten
entdecken die Menschen in Deutschland die Immobilie als werthaltige
Anlage wieder.
Landflucht
schon spürbar
Das fällt allerdings in Paderborn und Landshut leichter als in Gera oder Halberstadt. Warum das so ist und was für andere Orte gilt, erklärt jetzt eine Studie aus dem Institut
der deutschen Wirtschaft
Köln (IW): Sie prognostiziert, wie sich der Immobilienmarkt bis 2025
entwickeln wird.
Ablesen lässt sich da die vor allem aus der örtlichen Bevölkerungsentwicklung
abgeleitete Nachfrage. Grob vereinfacht formuliert: Weniger Menschen
brauchen weniger Wohnraum.
Eine zentrale Annahme ist dabei, dass der Platzverbrauch pro Kopf in
Westdeutschland nicht weiter steigt. IW-Experte Michael Voigtländer
betont: Schon seit Anfang des Jahrzehnts ist der individuelle Wohnflächenkonsum
relativ konstant geblieben und zwar in allen Altersklassen.
So warnt er vor drohenden Wertverlusten: In Städten mit deutlichem Nachfrage-Rückgang muss auch mit entsprechendem Rückgang der Preise gerechnet werden.
Das platte Land bleibt in der
Studie außen vor. Hier muss man aber auch nicht bis 2025 warten, um fallende Preise zu beobachten.
Denn das Volk drängt in die Städte, wie Hartwig Hamm berichtet,
Verbandsdirektor der LBS-Bundesgeschäftsstelle: Der Erwerb von
Wohneigentum findet immer stärker in besser erschlossenen Ballungsräumen
statt auf diese entfallen inzwischen schon rund 70 Prozent aller Käufe.
Hof
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