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Freizeit-Tipps für den MärzWas, wann und wo?
August der Starke, sächsischer Kurfürst und König von Polen, hat am 23. Januar 1710 den bedeutendsten Porzellanhersteller des 18. Jahrhunderts in Europa ins Leben gerufen: die Meissener Manufaktur. Anlässlich des 300. Gründungsjubiläums präsentiert das Museum für Angewandte Kunst in Köln eine hochkarätige Porzellan-Sammlung aus rheinischem Privatbesitz, die bislang noch nie ausgestellt wurde. Infos: www.museenkoeln.de
Stundenlang mit der Gummi-Ente in der Wanne planschen oder lieber schnell unter die Dusche springen? Wie sich die Badekultur in den letzten Jahrhunderten verändert hat, zeigt eine Ausstellung mit mehr als 150 Arbeiten im Kunstmuseum im münsterländischen Ahlen. Moderne Kunstwerke zeigen das Bad etwa als Krimi-Tatort oder Wellness-Tempel. „Intimacy! Baden in der Kunst“ präsentiert Werke internationaler Künstler vom Mittelalter bis zur Neuzeit - darunter Albrecht Dürer und Ernst Ludwig Kirchner.
Galgen, Rad, Scheiterhaufen. Diese drei Wörter regen unsere Vorstellungen von der Grausamkeit frühneuzeitlicher Justiz an. Was aber wissen wir heute wirklich von den Prozessen, den Richtstätten, den Verurteilten? Mit Hilfe archäologischer, anthropologischer, historischer und volkskundlicher Quellen geht die Ausstellung „Galgen, Rad und Scheiterhaufen“ den spannenden Fragen nach. Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, der Museumsnacht, Taschenlampen- sowie Themenführungen und vielem mehr. Bis zum 27. Juni. Infos: www.neanderthal.de Weitere Tipps Essen. Die Musica Enchiriadis ist das älteste Zeugnis mehrstimmiger Musik im Abendland. Die Handschrift aus dem Jahr 900 gilt als Meilenstein der liturgischen Musikgeschichte, weil sie mit der Einführung der Mehrstimmigkeit eine geistige und gesellschaftliche Umbruchsituation symbolisiert. Die Handschrift kann in der Essener Domschatzkammer bis zum 30. Juni in Augenschein genommen werden. Dortmund. Eine Reise in die Kultur Afrikas und Südamerikas steht auf dem DASA-Ferienprogramm. Ausgehend vom charakteristischen Affenbrotbaum der Savannenlandschaft, dem Baobab, stellen die Kinder eine Stoffskulptur her, die aussieht, wie der Baobab-Baum. Außerdem gestalten sie Pinatas. Das sind bunte Hohlkörper aus Pappmaché, die in Südamerika bei Feiern mit Süßigkeiten gefüllt sind. Am 30. März, 10 bis 13 Uhr. Bonn. Die Schau „Neugierig?“ in der Bundeskunsthalle zeigt bis zum
2. Mai Werke aus 15 Privatsammlungen. Sie will ein Schaufenster der Gegenwartskunst sein und zugleich die Leistung privater Sammler beleuchten. Die ausgestellten Werke stammen von Künstlern, die zum großen Teil in den 70er-Jahren geboren wurden. Von der Zeichnung bis zur raumgreifenden Installation erlebt der Besucher die Facetten heutiger Kunstproduktion. Köln. „Montags beim Papst“ ist eine Ausstellung, die das Museum für Angewandte Kunst dem Kölner Designer und Zukunftsforscher Walter Papst widmet. Papst zählte zu den bedeutenden Design-Avantgardisten der deutschen Nachkriegszeit; von ihm stammt unter anderem der legendäre „Dreibein-Stuhl“, der zu unterschiedlichen Sitzhaltungen animiert und frühen Haltungsschäden bei Kindern vorbeugen soll. Bis zum 21. März. Dortmund. Hier kommen Motorradfans auf Touren: Mehr als 1.000 Zweiräder aus aller Welt, vom Mofa bis zum Trike, werden vom 4. bis zum
7. März auf der Motorradschau in den Westfalenhallen vorgestellt. Bike-Bekleidung und umfangreiches Zubehör ergänzen die Schau. |