![]() |
Freizeit-Tipps für den Februar 2009Was, wann und wo?
Im Felix-Nussbaum-Haus läuft derzeit die Ausstellung „Die verborgene Spur. Jüdische Wege durch die Moderne“. Sie will den Einfluss der jüdischen Kultur auf die Kunstmoderne vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart zeigen. Mehr als 100 Werke sind ausgestellt – unter anderem vor Marc Chagall, Max Liebermann, Man Ray, Richard Serra und Lucian Freud. Infos: www.osnabrueck.de/die-verborgene-spur/default.asp
Die gute alte Stechuhr – sie gehört zu den 80 Exponaten einer Ausstellung im Industriemuseum Zeche Zollern. Bei der Dortmunder Schau geht es um die Geschichte der Arbeitszeitkontrolle, Titel: „Zeit ist Geld“. Gezeigt werden zum Beispiel die komplizierte Technik der Kontrollapparate, die Tätigkeit von Nachtwächtern und die Bedeutung von Fassaden- und Turmuhren. Bis 1. März. Infos: www.zeche-zollern.de
In einem eigenen Fußballmuseum würdigt der Traditionsverein Borussia Dortmund seit kurzem seine Geschichte und die besondere Fan-Kultur seiner Anhänger. Das neue Borusseum umfasst sechs Ausstellungsbereiche, die sich unter anderem Themen wie „Borsigplatz“ oder „Westfalenstadion“ widmen. Zu sehen sind zum Beispiel ein Nachbau der Gründungskneipe „Zum Wildschütz“ und ein Grammophon, das das Vereinslied spielt. Infos: www.borusseum.de
Eine Entdeckungsreise in die neuesten Methoden und Techniken der Evolutionsforschung – das bietet jetzt das Neanderthal Museum zum Darwin-Jahr. Und zwar mit der Ausstellung „Darwins Erben“. Die Schau präsentiert neueste 3-D-Computer-Untersuchungsmethoden zur Entwicklungsgeschichte des Menschen. Uralte Fossilien oder Mumien, die nur unvollständig erhalten sind, lassen sich virtuell rekonstruieren und am Rechner miteinander vergleichen. Infos: www.neanderthal.de
Weitere Tipps in KürzeKrefeld. Meisterwerke des europäischen Stoffdrucks vom 17. Jahrhundert bis zum Jugendstil zeigt das Deutsche Textilmuseum. Ein Schwerpunkt der Schau liegt auf französischen Dekorationsstoffen mit szenischen Darstellungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert Bottrop. Das Josef Albers Museum Quadrat präsentiert eine Ausstellung mit 60 Fotografien von John Szarkowski(1925-2007). Der Künstler war rund 30 Jahre Kurator für Photographie am Museum of Modern Art in New York. Bonn. Diese Ausstellung ist „voll krass“. Oder doch eher uncool? Jetzt beleuchtet das Haus der Geschichte in Bonn die vielen Facetten unserer Sprache. Wie sie sich verändert hat vom Grimmschen Wörterbuch bis zur SMS. Rund 500 Exponate und Darstellungen zeigt die Ausstellung „Man spricht Deutsch“.
Bis 1. März. Neuss. Das Clemens-Sels-Museum präsentiert „Nuyss. Das mittelalterliche Neuss“. Neben historischen Zeugnissen zeigen zahlreiche originalgetreue Nachbildungen das Alltagsleben der Menschen vor rund 500 Jahren. Aachen. „Mustergültig – Gemäldekopien in neuem Licht“ – diese Ausstellung ist im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zu sehen. Hier werden bekannte Werke und deren Kopien gegenübergestellt. Dortmund. Honoré Daumier gilt als der bekannteste französische Karikaturist des 19. Jahrhunderts. 100 seiner Lithografien, Holzstiche und Kupferdrucke zum Thema Zeitung zeigt die DASA mit der Ausstellung „Im Wettlauf der neuesten Nachrichten“ vom 15. Februar bis zum 12. April. |