Vier Blickpunkt-Leser im Fokus
Sind Sie eigentlich ein
Spontan-Käufer?
Christina Werk (32),
Qualitätsprüferin aus Herscheid:
„Es kommt manchmal vor, dass ich etwas spontan kaufe, aber das meiste wähle ich mit Bedacht aus. Man muss sich ja in der heutigen Zeit genau überlegen, wie viel man ausgibt. Beim Schmuck werde ich allerdings oft schwach. Im Supermarkt dagegen habe ich immer eine Liste dabei, leider halte ich mich nicht immer daran. Wenn es etwa was Neues gibt, muss ich das unbedingt ausprobieren.“
Felix Gallant (25),
Wirtschaftsingenieur aus Lüdenscheid:
„Spontankäufe sind ein Fremdwort für mich. Ich überlege und plane bei allem, was mehr als 25 Euro kostet. Das war schon immer so. Schließlich kann ich jeden Euro nur einmal ausgeben. Die Werbung bringt mich nicht in Versuchung, glaube ich zumindest. Doch manchmal höre ich auf meine Freunde, besonders was Musik angeht. Da werde ich ab und zu schwach.“
Sonja Schröder (32),
Industriekauffrau aus Werdohl:
„Nein. Ich überlege, was ich brauche. Und gehe erst einmal in mehrere Läden, um mich schlau zu machen. Bei größeren Sachen
vergleiche ich auch Preise im Internet. In den Supermarkt gehe ich zwar ohne Einkaufszettel, aber ich hole mir eh immer das Gleiche. Ich lasse mich nie von meinen Überlegungen abbringen. Auch nicht von meiner besten Freundin.“
Uwe Milde (43),
Maschineneinrichter aus Herscheid:
„Ich war früher ein Spontan-Käufer. Das Geld war da, solange meine Frau noch Arbeit hatte. Jetzt bin ich der Alleinverdiener, und wir müssen jeden Euro sogar dreimal umdrehen. Nun nehmen wir uns die Zeit und vergleichen die Preise im Internet – oder klappern am Wochenende alle Geschäfte ab. Seit dem Frühjahr führen wir ein Haushaltsbuch.“
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