![]() |
Freizeit-Tipps für den JanuarWas, wann und wo?
Da stehen Haare zu Berge: Mächtig toupiert und mit speziellem Kleber fixiert, überstehen die Ballon-Frisuren im Musical „Hairspray“ die wildesten Tanzeinlagen. Davon können Sie sich im Kölner Musical Dome überzeugen: Noch bis Ende Juni gastiert dort die Bühnen-Adaption des Kultfilms über Rock ’n’ Roll und Rassenschranken.
Optische Phänomene stehen im Mittelpunkt von zwei Sonder-Ausstellungen im Osthaus Museum Hagen. Unter dem Titel „Illusion und Wirklichkeit“ sind bis Mitte März rund 130 Werke des bekannten niederländischen Künstlers Maurits Cornelis Escher zu sehen: Optische Täuschungen und Bildrätsel, die vom aufmerksamen Betrachter gelöst werden können. Dazu kommt die Schau „Licht Sehen“ mit Arbeiten von Adolf Luther.
Wie sich Arbeit in Deutschland verändert hat – das zeigt das Haus der Geschichte in Bonn auf: Rund 600 (!) Exponate, vom frühen Porsche-Traktor bis zum Foto eines Call-Centers mit käfigähnlichen PC-Plätzen, veranschaulichen die Veränderungen seit 1945. Dutzende Zeitzeugen erzählen in Filmen, was Arbeit für sie persönlich bedeutet. Die Ausstellung „Hauptsache Arbeit“ läuft bis 5. April 2010. Weitere Tipps in Kürze Aachen. Gerade richtig, wenn’s draußen kalt ist: „Schön warm – Die Kultur des Heizens zwischen Renaissance und Kaiserzeit“ ist der Titel der Winter-Ausstellung im Couven-Museum. Noch bis Ende Januar sind dort prunkvolle Rokoko-Kamine, zierliche Zimmeröfen, elegante Ofenschirme und schimmernde Messing-Accessoires zu bewundern. Zudem werden die
technikgeschichtlichen Aspekte des Ofen- und Kaminbaus
beleuchtet. Gronau. Techno – das heißt: Schwitzende Raver. Coole Locations. Und eine Entwicklung der elektronischen Musik, an der Deutschland entscheidend beteiligt war. 2010 jährt sich die „Love-Parade“ nun schon zum zwanzigsten Mal – und daher zeichnet das Deutsche Rock’n’Popmuseum nach, wie es zum Hype kam und was dahinter steckt. Die Ausstellung „Techno – ein Blick zurück in die Zukunft“ läuft bis Mitte April. Brühl. Im Max-Ernst-Museum ist bis zum 21. März eine Auswahl von Kunstwerken des US-Regisseurs David Lynch zu sehen. Er hat vor seinen filmischen Anfängen Kunst studiert – und einige der 150 Arbeiten wurden eigens für die Ausstellung geschaffen. Unter dem Titel „David Lynch – Dark Splendor“ sind neben Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Fotos und Lithografien auch Rauminstallationen und Klangstationen zu sehen und zu hören. Alle Werke führen den Besucher in eine unheimliche Welt, in der Abgründiges und Unerklärliches regieren. Neuss. Anlässlich des 50. Todestages des Malers Wilhelm Schmurr präsentiert das Clemens-Sels-Museum eine Retrospektive mit mehr als 150 Arbeiten. Nach Angabe des Veranstalters werden die oft „monumentalen Formate und ungewöhnlichen Sujets von einer tiefen, ruhigen Musik getragen und gehören zweifellos zu den wegweisenden Entdeckungen unserer Zeit“. Wer das überprüfen möchte, muss sich ein wenig beeilen: Die Ausstellung „Die Magie des Augenblicks“ läuft nur noch bis 17. Januar. Leverkusen. Vieles wird immer schneller produziert – sogar in der Kunst. Doch es gibt auch Künstler, die ganz bewusst langsam arbeiten. Die Schau „Slow Paintings“ im Museum Morsbroich zeigt bis 7. Februar entschleunigte Arbeiten von mehr als 30 Künstlern, darunter Tomma Abts und Jonathan Monk. |